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24.04.19 
 
 
23.03.2019
Aubildung in der Brandsimulationsanlage

7 Kameraden unserer Wehr und 1 Kamerad aus Fechenheim überprüften ihr Können unter realen Umständen

Am 23.03 trafen sich die 8 Kameraden um 08:00 Uhr im Feuerwehr- & Rettungs-Training Center (kurz: FRTC) der Berufsfeuerwehr Frankfurt auf der Hauptfeuerwehrwache, um dort die neu gestaltete Brandsimulationsanlage (kurz: BSA) auszutesten.

Zusammen mit 2 Kreisausbildern, welche darüber hinaus auch als sogenannte Heißausbilder geschult sind, ging es anfangs kurz in die Theorie. Nach der Einweisung, unter anderem in das richtige Verhalten in der BSA, ging es dann auch schon los.

Am Anfang wartete eine kleine Übung gemäß der Standardeinsatzregeln (kurz: SER). Angenommen wurde zum Beispiel ein Brand nach Schweißarbeiten in einer KFZ-Werkstatt mit einer vermissten Person, oder ein Feuer in einer Wohnung im 3. Stock. Alles für sich alleine schon keine leichte Aufgabe, kommt jetzt der Fakt hinzu, dass es wirklich heiß wird und dass reale, wenn auch kontrollierte Flammen bekämpft werden müssen.

Neben der Wärmegewöhnung wird hier auch zeitgleich die Strahlrohrführung geübt. Denn ein Feuer bekämpft man nicht, indem man stumpf Wasser in die Flamme haut, sondern es gehört schon wesentlich mehr dazu.

Nachdem jeder ein eigenes Übungszenario bewältigt hatte, führte die Kameraden der Weg hinunter in den „Rollover-Simulator“. Als „Rollover“ wird ein spontanes Durchzünden des Rauchgases innerhalb eines sehr luftarmen Raumes, in dem ein Feuer gerade noch so brennt, bezeichnet.
Denn beim Öffnen einer solchen Raumtür strömt schlagartig Sauerstoff in den Brandraum, welcher das beinahe erstickte Feuer, sowie die heißen Brandgase durchzünden lässt. Es folgt eine massive, bis zu 1000°C heiße Flammenwalze an der Decke des Raumes.
Um in diesem Fall richtig reagieren zu können, wurde eine solche Feuerwalze produziert, die über die Köpfe der Kameraden hinwegwaberte. Aus Übungszwecken war diese natürlich nicht so heiß, wie eine echte, aber nicht minder eindrucksvoll. Auch hier kam es wieder auf das richtige Löschen an, um nicht von der Feuerwalze eingeschlossen zu werden. Ein für die Praxis unheimlich wichtiger Aspekt!

Nach diesen eindrucksvollen Übungen hieß es wieder: Fahrzeug einsatzbereit machen und zurück zur Unterkunft.

Alle, die dabei waren, haben einen interessanten und in hohem Maße lehrreichen Vormittag erlebt. Diese Möglichkeit der Heißausbildung ist jedem Freiwilligen Feuerwehrmitglied nur wärmstens zu empfehlen. Denn Übung macht bekanntlich den Meister.

An dieser Stelle sei nochmal den beiden Kreisausbildern aus Fechenheim und Heddernheim herzlich gedankt. Denn diese haben sich nicht nur ihren freien Samstag für uns um die Ohren gehauen, sondern haben uns auch mit einer sehr ruhigen und sachlichen, aber nicht minder fachlichen Art zur Seite gestanden. Danke!

© Foto: Feuerwehr Frankfurt a. M. (tw)

 
23.03.2019
Annerkennung für geleistete Dienste

Eine unerwartete, aber umso erfreulichere Ehrung ging nach Hausen

Im Rahmen des diesjährigen Kreisverbandstag der Frankfurter Feuerwehr wurde unser Kamerad und ehemaliger Wehrführe Hauptbrandmeister Markus Diebach, zusammen mit anderen Kameraden, für seine geleisteten Dienste für das Feuerwesen geehrt.

Unserem Kamerad wurde die Ehrenauszeichnung in Bronze am Bande des Kreisfeuerwehrverband Frankfurt verliehen.

Markus Dierbach war jahrelang stellvertretender Jugendwart unserer Wehr und wurde 2008 unter Friedrich Lamp stellvertretender Wehrführer. 2013 wählten ihn die Kameraden in das Amt des Wehrführer, welches er bis 2018 innehatte.

Als Dank und Anerkennung für deine bisher geleistete Arbeit und in der Hoffnung, dass du uns auch weiterhin treu und pflichtbewusst zur Verfügung stehst, sagt die gesamte Mannschaft Herzlichen Glückwunsch und Danke schön. (tw)

 
22.03.2019
Neue Flyer der Feuerwehr Hausen

Haben Sie den am Auto, dann sollten Sie sich fragen warum.

Kennen Sie das? Sie fahren durch die Straßen Hausens und suchen verzweifelt einen Parkplatz? Aber nirgends ist einer frei... Und dann diese kleine Lücke. Zugegeben, parken ist hier verboten, aus welchen Gründen auch immer. Aber was solls? Immerhin wollen Sie ja nach Hause.

Kurze Zeit darauf bimmelt der Alarmmelder der Freiwilligen Feuerwehr. Ein gemeldetes Feuer. Es sind Menschenleben in Gefahr. Die Löschfahrzeuge rücken aus, das Martinshorn dröhnt durch die Straßen und dann... Ja, dann kommt die Stelle, an der ihr Auto falsch geparkt steht. Es geht nicht weiter... Wir müssen, wenn möglich, einen weiten Umweg nehmen oder gar den Einsatz komplett abbrechen.
Und während Sie entspannt daheim auf der Couch sitzen, kommen anderswo Menschen zu schaden.

Um auf dieses Problem hinzuweisen, haben wir neue Flyer gedruckt, welche wir nun konsequent an falsch geparkte Fahrzeuge hängen werden, insbesondere im Ortskern von Hausen.
Das dort verfasste Gedicht soll als kleiner Du-Du-Finger verstanden werden mit der Bitte, eine Sekunde länger über Ihr Tun nachzudenken und sich doch bitte einen anderen und vor allem ordentlichen Parkplatz zu suchen.

Denn wenn es brennt, geht es um Sekunden. Und denken Sie immer daran: es könnte auch mal bei Ihnen brennen. Wie würden Sie reagieren, wenn wir da wegen einem falsch geparkten Fahrzeug nicht rechtzeitig zu Ihnen kommen? (tw)

 
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